2025 war ein Jahr, in dem viele Unternehmen endgültig verstanden haben, dass IT-Sicherheit kein Randthema mehr ist. Cyberangriffe haben nicht nur zugenommen, sie sind wirtschaftlicher, gezielter und technisch ausgereifter geworden. Gleichzeitig hat der Gesetzgeber die Anforderungen massiv verschärft. Wer in diesem Umfeld bestehen wollte, musste seine IT neu denken: nicht als Kostenfaktor, sondern als kritische Infrastruktur.
Der Rückblick auf die IT-Trends 2025 zeigt, warum diese Entwicklung unausweichlich war und weshalb 2026 noch deutlich kompromissloser wird.
Hier zeigen wir Ihnen, was 2025 in Sachen IT-Trends aktuell war:
Ransomware war auch 2025 der dominierende Schadensfaktor. Unternehmen aller Größenordnungen waren betroffen, von mittelständischen Betrieben bis hin zu großen Behörden und Konzernen. Besonders auffällig war, dass Angreifer immer häufiger auf reine Datenerpressung setzten. Daten wurden gestohlen und anschließend mit Veröffentlichung oder Verkauf gedroht, selbst wenn keine Verschlüsselung stattfand.
→ Der klassische Systemstillstand ist längst nicht mehr das einzige Druckmittel.
Die Professionalisierung durch Ransomware-as-a-Service hat diesen Trend massiv verstärkt. Angriffe wurden arbeitsteilig organisiert und skaliert. Wer ein schlecht gesichertes System betrieb, wurde unabhängig von Branche oder Umsatz zum Ziel.
2025 war geprägt von immer mehr öffentlich erreichbaren IT-Systemen. Cloud-Infrastrukturen, Webportale, Fernzugriffe und Schnittstellen gehörten zum Alltag. Gleichzeitig fehlten oft grundlegende Schutzmechanismen.
Typische Schwachstellen waren:
falsch konfigurierte Cloud-Dienste
fehlende Sicherheitsupdates
veraltete Protokolle und Schnittstellen
Gerade kleine und mittlere Unternehmen litten unter diesem Spannungsfeld. Sie digitalisierten ihre Prozesse schnell, hatten aber selten eine durchdachte Sicherheitsarchitektur. Das Ergebnis war eine massiv vergrößerte Angriffsfläche.
Gefahren entstehen vor dem ersten Einschalten.
Immer häufiger kamen Systeme bereits mit Sicherheitsproblemen ins Unternehmen. IoT-Geräte, Steuerungen oder Netzwerktechnik waren teilweise schon vor dem Einsatz verwundbar oder sogar kompromittiert.
Hinzu kamen Risiken aus der Lieferkette. Software und Hardware bestehen heute aus vielen Komponenten unterschiedlicher Anbieter. Schwachstellen entstehen oft dort, wo Unternehmen keine direkte Kontrolle haben.
Cybersicherheit beginnt nicht im Betrieb, sondern bei der Auswahl der richtigen Produkte und Partner.
2025 markierte den Übergang von freiwilliger zu verpflichtender Cybersicherheit. Mit NIS-2 gelten für viele Unternehmen klare gesetzliche Anforderungen an Schutzmaßnahmen, Risikomanagement und Meldepflichten.
Besonders brisant ist die neue Rolle der Geschäftsführung. Sicherheitsverstöße sind nicht mehr nur ein IT-Problem, sondern ein persönliches Haftungsthema. Wer Cybersicherheit nicht ernst nimmt, riskiert Bußgelder, Reputationsschäden und rechtliche Konsequenzen.
Mehr dazu in dem dazugehörigen Blogbeitrag „NIS-2 kommt – Seid ihr ready?“
Auch 2025 zeigte sich immer wieder, dass weit verbreitete Software keine Garantie für Sicherheit ist. Kritische Schwachstellen in populären Bibliotheken machten deutlich, wie anfällig moderne Softwareketten sind.
Veraltete Abhängigkeiten, fehlende Transparenz und mangelnde Pflege wurden zu einem der größten Einfallstore für Angreifer. Deshalb rückten Themen wie Software Bill of Materials, Sicherheitsprüfungen und Patch-Management stärker in den Mittelpunkt.
Was sich weiter zuspitzt
2026 wird noch messbarer, technischer und kompromissloser als 2025.
KI wird Cyberangriffe beschleunigen. Phishing, Social Engineering und automatisierte Angriffe werden realistischer und schwerer erkennbar.
NIS-2 wird durchgesetzt. Prüfungen, Nachweise und Sanktionen werden den Druck auf Unternehmen deutlich erhöhen.
Managed Services ersetzen klassische IT-Projekte. Sicherheit, Stabilität und Compliance lassen sich nur noch durch kontinuierlichen Betrieb gewährleisten.
Der Rückblick auf 2025 zeigt eine klare Linie: IT und Cybersicherheit sind zum Kern der Unternehmenssteuerung geworden. 2026 wird diese Entwicklung weiter verschärfen. Unternehmen, die jetzt nicht in belastbare Strukturen, klare Verantwortlichkeiten und professionelle Sicherheitskonzepte investieren, werden den steigenden Druck kaum bewältigen können.
Mit Full Managed-IT sorgen wir dafür, dass IT nicht nur betrieben, sondern ganzheitlich geschützt wird.
Proaktiv, klar geregelt und dauerhaft sicher.
2026 entscheidet, wer vorbereitet ist und wer reagieren muss.
Kontaktieren Sie uns gerne für eine unverbindliche Erstberatung.
vertrieb@mars-solutions.de
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