Spam und Phishing-Angriffe gehören zu den häufigsten Ursachen für IT-Sicherheitsvorfälle in Unternehmen.
Täglich werden Spam-Nachrichten und Phishing-Inhalte in Umlauf gebracht.
Doch warum eigentlich?
Hier geht es längst nicht mehr nur um lästige Werbung, sondern – im Falle von Phising – um Passwortdiebstahl, Einschleusen von Schadsoftware, finanzielle Erpressung und den Missbrauch von Identitäten. Zudem wirken die gefälschten E-Mails und/oder Webseiten immer professioneller und sind dadurch immer schwerer zu erkennen.
Laut eines Berichts vom BSI beinhaltet etwa jede dritte Spam E-Mail einen Phishing-Versuch, jeder vierte Betroffene wurde schon einmal
mit Malware konfrontiert und ca. 62% haben bereits einmal wissentlich eine Phishing E-Mail erhalten.
Worauf Sie bei Phising und Spam achten sollten, welche weiteren Begrifflichkeiten damit im Zusammenhang stehen und wie Sie sich, Ihr Unternehmen, Ihre IT und Ihre Mitarbeiter am Besten schützen können, haben wir Ihnen in diesem Blogartikel zusammengestellt.
In Zusammenhang gesetzt bedeutet das:
Spam ist vor allem störend und will meist verkaufen, kann aber auch Phising-Mails beinhalten, die auf Täuschung und Daten- oder Identitätsdiebstahl abzielen, oft mittels dem Einsatz von Malware.
In Unternehmen gibt es häufig denselben Ablauf:
Die technische Grundsicherheit ist vorhanden, doch der eigentliche Cyberangriff beginnt mit einer scheinbar harmlosen Nachricht im Posteingang. Genau deshalb sind Spam und Phishing nicht nur ein IT-Thema, sondern ein Geschäftsrisiko. Schon ein einziger Klick kann ausreichen, um Zugangsdaten offenzulegen, Malware einzuschleusen oder interne Prozesse zu kompromittieren.
Ohne regelmäßige Backups und geschulte Mitarbeiter kann dies zu einem schwerwiegenden Problem für Unternehmen werden. Darum sind eine nachhaltige Backupstrategie und die Sensibilisierung und Schulung der Mitarbeiter das A und O, um die Risiken einzudämmen.
Egal ob per Mail oder auch in Messengern oder per SMS. Die Betrugsversuche durch Phising sind sehr vielfältig.
Anbei ein paar Beispiele:
Hierfür eignet sich Folgendes:
Was Sie sonst noch rund um Phising und Co. wissen sollten:
Eine feste Anzahl gibt es nicht, da sich Phishing-Angriffe ständig weiterentwickeln. Inzwischen existieren zahlreiche Varianten über E-Mail, Telefon, SMS und Web-Plattformen.
Die vier gängigsten Phishing-Arten sind E-Mail-Phishing, Spear-Phishing, Smishing und Vishing. Dabei werden Nutzer über E-Mails, Nachrichten, Anrufe oder SMS angegriffen.
Als Spear-Phising wird das gezielte Vorgehen gegen eine bestimmte Person oder ein bestimmtes Unternehmen bezeichnet. Anders als beim klassischen Phishing werden beim Spear Phishing keine Massen-E-Mails sondern individuell zugeschnittene Nachrichten an ein konkretes Opfer versendet. Da die Angreifer oft zusätzliche Informationen über ihr Ziel nutzen, wirken diese Nachrichten glaubwürdiger und sind deutlich gefährlicher.
Ransomware ist eine Form von Malware, mit der Kriminelle Nutzer erpressen. Ransomware verschlüsselt Dateien oder blockiert den Zugriff auf das System, um anschließend Lösegeld für die Freigabe zu verlangen. Eine Zahlung wird nicht empfohlen.
Phishing ist einer der häufigsten Wege, über die Ransomware in fremde Systeme gelangt. Vereinfacht gesagt: Phishing öffnet die Tür, Ransomware richtet den Schaden an. Dabei handelt es sich um Schadsoftware, die Daten verschlüsselt oder Systeme sperrt, um anschließend Lösegeld zu fordern.
Typische Malware-Arten sind Viren, Trojaner und Spyware. Viren verbreiten sich über Dateien und Programme, Trojaner geben sich als harmlose Software aus und Spyware überwacht Nutzeraktivitäten, um Daten zu stehlen.
Sobald ein Unternehmen Mitarbeiter beschäftigt und digital arbeitet, besteht grundsätzlich ein Risiko für Phishing-Angriffe. Klare Sicherheitsrichtlinien, technische Schutzmaßnahmen, Sensibilisierung der Mitarbeiter und geeignete Tools können das Risiko deutlich senken, vollständig ausschließen lässt es sich jedoch nicht.
Bei einem erfolgreichen Phising oder Ransomware-Angriff ist es wichtig, ruhig zu bleiben sich an einen Notfall-Plan zu halten.
Mehr Tipps dazu:
IT-Notfallkarte (PDF)
IT-Notfall Management (PDF)
Auf keinen Fall sollte Lösegeld gezahlt werden. Am wirksamsten ist es, schon im Vorfeld vorzusorgen – etwa durch ein zuverlässiges Backup-Konzept und den Einsatz von Sicherheitslösungen wie Virenschutz.
Ein sicherer Umgang mit Phishing und Malware beginnt vor allem mit Aufmerksamkeit, Vorsicht und guter Vorbereitung. Verdächtige E-Mails, unbekannte Links oder unerwartete Anhänge sollten immer kritisch geprüft werden. Gleichzeitig helfen technische Schutzmaßnahmen wie Virenschutz, regelmäßige Updates und verlässliche Backups dabei, Schäden zu vermeiden oder zu begrenzen. Entscheidend ist, Sicherheitsrisiken früh zu erkennen, Mitarbeiter regelmäßig dafür zu sensibilisieren und im Ernstfall besonnen zu handeln. So lässt sich das Risiko für Unternehmen deutlich verringern.
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